Saeder-Krupp

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Saeder-Krupp

Beitrag von Bragnin am Mo Mai 29, 2017 5:55 pm



Konzerntöchter, Geschäftsinteressen & Unternehmensgeschichte
Neben den im Absatz "Tochterfirmen" aufgezählten und zahllosen anderen Unternehmen (wie der Bremer Vulkan Werft, die eine 100%ige Tochter des Kons ist) besitzt der Saederkrupp Konzern u. a. Ruhr-Data-Fax (einen bekannten Newsfaxdienst) und Dresdner Bank sowie Commerzbank was ihn zum direkten Konkurrenten des FBV auf dessen ureigensten Geschäftsfeld macht. S-K hat außerdem dem IFMU-Konzern im Verlauf des letzten Konzernkriegs mehrere Tochterfirmen - inkl. Messerschmitt-Kawasaki - und ECC Eurotronics deren Konzerntochter Siemens-Nixdorf abgenommen und - zum Ärger vieler Schweizer - auch den Schweizer Bankenverein via feindliche Übernahme aufgekauft. An dem schwedischen, auf Unterwasserbergbau spezialisierten Transoceanic Mining Konzern hielt S-K 2059 44% der Aktien. Zudem hatte der Krupp-Konzern bereits 2006 vom Österreichischen Staat die Stahlstadt Linz (die zugleich Landeshauptstadt von Oberösterreich war) zum symbolischen Preis von einem Euro gekauft, die zusammen mit den Kruppwerken und Saeder Munition in den Besitz des von Michel Beloit aus dem Weltkonzern BMW (bereits AAA-Status) neu geformten Saeder-Krupp-Konzerns überging. Im Jahre 2032 verstarb Michael und seine Frau, Wilhelmina, übernahm die Geschäftsführung von Saeder-Krupp. Kurz vor dem Ende des Großen Dschihad kaufte dann Lofwyr 2037 den Mega mit einer Feindlichen Übernahme auf und "verbannte" die vorherige Vorstandsvorsitzende Wilhelmina Graff-Beloit, die jedoch - wie ihr Mann - nicht die Eigentümerin der Aktienmehrheit war, ins Zürich Orbital-Habitat... Die traditionell starke Stellung Saeder-Krupps in Österreich hat den Drachen auch in Konflikt mit dem Wiener Medienzaren Hans Dechant gebracht, der seinen Medienkonzern in den 2060ern an die Mitsuhama AG verkauft hat, um zu verhindern das sein Lebenswerk in die Hände des Lofwyrs fällt.

In Berlin kontrolliert S-K nach der gewaltsamen Beendigung des "Anarchistischen Großversuchs" zwei der Konzernstadtteile im Westen der Stadt, da der Drache sowohl den Stadtteil Saeder-Krupp als auch den von Messerschmitt-Kawasaki besaß, von denen er nach der Wiedervereinigung 2072 allerdings nur Tempelhof samt des zugehörigen Flughafens als komplett exterritorialen Bezirk behielt.

Mit seiner - eigentlich auf Nanoware-Entwicklung spezialisierten - Kölner Technologie-Schmiede Morgan-Tek hatte S-K bereits in den 2040ern den UCAS-Mediengiganten Transnational Communications übernommen, wodurch neben diversen Newsfax-Diensten und mehreren Plattenlabels auch das große, nordamerikanische «American Broadcasting System» (ABS) in Lofwyrs Besitz überging. Nach dem Crash 2.0 und Saeder-Krupps berüchtigter Netzabschaltung bündelte der Drache seine Medien- und Matrixinteressen inkl. Ruhr-Data-Fax, Hermes Eurocom und Spheretech im Ætherlink-Konsortium, um beim Aufbau der WiFi-Matrix ganz vorne dabei zu sein und NeoNET paroli zu bieten.
- Dabei ging er auch mit der DeMeKo in Hamburg eine Strategische Partnerschaft ein. Mit Proteus und dem FBV teilte SK sich nach dem Crash 2.0 zudem die dem Untergang geweihte IFMU, und gliederte deren Sparte «IFMU Robotik» seiner Tochter AT & T ein.

Der traditionsreiche deutsche Autobauer Volkswagen wurde zudem - nach dem es sich fast zwei Jahrzehnte im Besitz der Treuhand Anstalt befand - irgendwann zwischen dem Crash 2.0 und 2070 von der Allianzregierung an Saeder-Krupp verkauft.

Schließlich unterhält Saederkrupp mit den SK Centurions Essen sein eigenes Urban Brawl Team und sponsert mit dem «Krupp-Massaker» alljährlich im Rhein-Ruhr-Megaplex ein Urban Brawl Turnier, dessen Erlöse für wohltätige Zwecke gestiftet werden.

Eigenwilliger Führungsstil & Verhältnis zur Konkurrenz
Das Management von Saeder-Krupp ist ständigen Umstrukturierungen unterworfen, die sich für jeden - außer dem Drachen - jeglicher Logik entziehen (Drachenlogik halt, keine menschliche), aber was für Außenstehende chaotisch wirkt, und für die betroffenen Execs höchst ungemütlich ist, scheint zu funktionieren, da der Drache Saeder-Krupp zum größten Megakon der Welt gemacht hat. Für Manager und Verwaltungsfachleute innerhalb der S-K-Hirarchie ist Lofwyrs Führungsstil dagegen ein einziger Alptraum: Wo die Execs die an einem Tag vor sich hin wurschteln dürfen, wie sie wollen, werden am nächsten von Lofwyr ständig kontrolliert, auf Schritt und Tritt beobachtet und überwacht, ohne nähere Erklärungen kreuz und quer im Konzern versetzt oder auch zu einem finalen Personalgespräch bestellt... das schlimmstenfalls damit endet, daß der betreffende Mitarbeiter dem Großdrachen als Abendessen dient! - Wenn bzw. wo Lofwyr keine Lust und/oder Zeit hat, sich persönlich eines Problems anzunehmen, fungieren die Innenrevisionsteams von S-K Prime als Troubleshooter, die bei Bedarf jedem Mitarbeiter, Abteilungsleiter oder Direktor einer Tochterfirma gegenüber uneingeschränkt weisungsberechtigt sind.

Eine besondere Feindschaft besteht zwischen dem Saeder-Krupp Konzern und Spinrad Industries bzw. S-Ks CEO Lofwyr und Johnny Spinrad. Daß beide Kons - der A-Konzern Spinrads ebenso wie S-K - 2071 in New York Mitglied des Manhattan Developement Council (MDC) sind, dürfte Lofwyr wohl kaum erfreuen, von der Tatsache, daß SpinIn in den 2070ern seinen Double-A-Status zurückerhalten hat, und zudem in den Kreis der NEEC-Mitgliedskonzerne aufstieg, erst gar nicht zu reden. Vor Nachtmeisters Tod unter den Klauen Lofwyrs war auch die Beziehung zum Frankfurter Bankenverein mehr als angespannt, da dieser durch günstige Kredite versuchte, Ruhrmetall zu einem echten Gegengewicht zu Saeder-Krupp aufzubauen, und auch das Verhältnis S-Ks zur Proteus AG ist wegen ähnlicher Interessen (Tiefsee, Weltraum, Luftfahrt, Drohnen...) teilweise problematisch bis feindseelig.

Verhandlungsführer von S-K, die z. B. Shadowrunner anheuern - aber auch den Konzern im Konzernrat der österreichischen Konzerne auf der "Platte" in Wien repräsentieren - nennen sich traditionell "Herr Brackhaus".

Falls die Angaben in der «Street Legends»-Datei im Jackpoint der Wahrheit entsprechen, hat es aber wohl irgendwann sowas wie einen Original- oder Ur-Hans-Brackhaus gegeben, der wohl tatsächlich so geheißen hat, oder möglicherweise sogar noch heißt, und über Jahrzehnte Lofwyrs Top-Agent und Unterhändler für das Arrangieren von hochkarätigen Runs und Schwarzen Operationen war.

Weitere bekannte Konzern-Agenten Lofwyrs sind "der Franzose" und "der Holländer", die meistens dann in den Schatten der ADL erscheinen, wenn es drekig und blutig wird, sowie ein Typ namends Scale. Letzterer ist möglicher Weise ein Drake.

Militärisches Engagement
In jüngster Zeit betreibt S-K neben Ares und Aztech vermutlich die höchste Mannstärke an Konzernmilitär.

Saeder-Krupp vs. Piraten
S-K beschäftigt Millionen von Mitarbeitern weltweit, hat aber seine Schwerpunkte in Europa und im nahen Osten. S-K Prime (Konzernzentrale) ist in Essen zu finden während S-K Deutschland (ADL-Hauptquartier) in Dortmund residiert. Shadowrunner prägten den Satz: «Lass ab von Drachen», aber auch Piraten und Freibeuter können ein Lied davon singen, dass es schlecht für's Geschäft ist, sich mit einem Drachen anzulegen. Denn wie jedes Kind weiß, gehört Saeder-Krupp einem Drachen, dem großen Drachen Lofwyr.

Lofwyr selbst ist bekannt dafür, dass er sich an (fast) jedem rächt der ihm schadet. Und das koste was wolle und auch wenn es sein muss noch Jahre später.

Zudem ist S-K nicht nur NEEC-Mitglied sondern auch einer der Hauptinitiatoren hinter der Gründung der Nachfolgeorganisation der Europäischen Union nach mehreren gescheiterten Versuchen der Europäischen Restauration.

Warum greifen dann Piraten immer noch Schiffe an, die unter der Flagge von Saeder-Krupp oder eines ihrer Töchterunternehmen fährt? Erstmal natürlich, weil es keinen Konzern in Europa gibt der mehr Schiffe oder Frachter hat (Weltweit hat nur Wuxing noch mehr Frachter). Da Saeder-Krupp führend im Abbau von Rohstoffen ist, werden natürlich große Mengen an Rohstoffen transportiert. Zum einen vom Meer (oder noch genauer von den unterseeischen Minenanlagen, die Saeder-Krupp betreibt) ans Land und zum anderen von den Abbaugebieten (zum Beispiel Afrika) zu den Produktionsfirmen (z.B. in die ADL). Natürlich sind solche Megafrachter keine besonders guten Ziele für Piraten, denn was fängt man als Pirat mit z.B. 50.000 Tonnen (!) Eisenerz an? Es wäre nahezu unmöglich eine solche Menge zu verkaufen ohne aufzufallen. Ausserdem lassen sich Schiffe dieser Größenordnung so gut wie nicht verstecken (Saeder-Krupp verfügt wie nahezu alle Megakonzerne über eigene Spionagesatelliten und Aufklärungsflugzeuge).

Aber Saeder-Krupp hat auch lohnendere Ziele für Piraten im Angebot. Das Hauptquartier von Mariner Sondergerätebau Saeder Krupp ist die Skuld Entwicklungsplattform mitten in der Nordsee. Auf dieser Plattform forscht und Produziert S-K mit mehr als 2.000 Mitarbeitern unter der Führung von Dr. Ferdinand Bamberger an Konzepten für unterseeische Fabrikkomplexe, entwickelt neue Turbinen und Motorentechniken und testet verschiedenste Verfahren für Unterwasserbauprojekten. Ausserdem werden hier neuste Waffensysteme aller Art getestet und Prototypen gebaut. Daher sind Schiffe die von der Plattform kommen oder zu ihr hin fahren immer Ziele für Piraten. Unglücklicherweise weiß das auch Saeder-Krupp und setzt für Wertvolle Fracht inzwischen entweder Fracht-U-Boote ein (die schwer zu entern sind, da sie sehr tief tauchen können) oder bewaffnete Schnellfrachter oder Frachter die mit Begeitschutz fahren. Als Begeitschutz benutzt Saeder-Krupp häufig das Vulkan Schnellboot MRTP 18. Die Plattform selbst wird von den gleichen Schiffen, aber auch größern Korvetten von Blohm+Voss geschützt. Im Moment soll der Konzern Schiffe vom Typ 1302 benutzen, aber Piraten sollten immer vorsichtig sein, man weiß nie, wann S-K wieder aufrüstet. Ausserdem sind auf der Plattform mehrer (Kampf)Helikopter und Senkrechtstarter stationiert. Da auch eine Piratencrew die ein Fracht U-Boot vor der Plattform aufbringen wollte verschwunden ist, geht man auch von einem oder mehrern U-Booten aus. Da Vulkan eine 100% Tochter von S-K ist, wäre der Einsatz von einem oder mehreren Vulkan Typ 224 Jagd U-Boote möglich. Ein direkter Angriff auf die Plattform kann daher nur als Suizide gelten. Es heißt aber, dass es einer Runnergruppe gelungen sein soll, als blinde Passagiere auf einem Frachter die Plattform erreicht zu haben und samt eines Prototyps auch wieder verlassen haben. Aber falls das stimmen sollte, so kann jeder Piraten Crew nur gesagt werden, passt auf was ihr tut, denn wenn ihr dort einen Alarm auslösen sollt, dann gibt es keinen Weg zurück und mehr als 300 schwerbewaffnete Sicherheitsgardisten gegen euch. Andererseits könnten sowohl die Waffensysteme wie auch die ultra-modernen Prototypen für neue Antriebssysteme als fette Beute gelten.

Aber Saeder-Krupp Schiffe transportieren auch für viele andere kleine Firmen (Töchter oder fremde Firmen) Waren in die ganze Welt (wobei Skandinavien und Afrika auch hier Schwerpunkte sind, aber auch UCAS, CAS, Aztlan oder Japan werden regelmäßig befahren). Daher sind besonders S-K Containerschiffe oder die kleinen Schnellfrachter immer lohnende Ziele, auch wenn Piraten sich davor informieren sollten, was das jeweilige Schiff geladen hat. Denn die Chance ist einfach zu groß, dass es sich um Rohstoffe oder Einzelteile von Maschienen handelt. Und ein solches Enterkommando wird dann nur einiges an Geld kosten, aber die Ware kann nicht mitgenommen werden. Aber ein S-K Waffentransport der aufgebracht werden kann, kann eine Piratencrew über Monate hinaus sanieren.

Der Hauptgrund warum Piraten aber S-K Schiffe angreifen ist der Klabauterbund. Viele Piratencrews und Kapitäne sind Mitglieder in der Gesellschaft. Da die Erklärten Ziele des Klabauterbundes der Kampf gegen die Konzerne und der Stop von Umweltsündern ist, ist S-K gleich zweimal das Ziel Nummer 1 für die Mitglieder. Den S-K hat die meisten Schiffe und ist der größte Konzern der Welt und S-K ist der größte Umweltsünder den es weltweit gibt. Daher gibt es immer wieder auch Piratencrews die S-K Schiffe angreifen, auch wenn sie sie gar nicht aufbringen können oder wollen. Andererseits sei auch hier nochmal eine Warnung ausgesprochen: «Lass ab von den Drachen». Es gibt dutzende Piratencrews, die verschwanden, nachdem sie S-K Schiffe ausgeraubt oder versenkt haben. Lofwyr benutzt dafür bekannter Maßen sowohl seine eigenen Freibeuter, die unter seiner Flagge und unter seinem Schutz sowohl Schiffe anderer Konzerne aufbringen, wie auch Piraten in seinem Namen jagen. Und diese Piraten verfügen im Regelfall über Militärische Waffen aus Saeder-Krupp Beständen und sie haben als Piraten das Hintergrundwissen um Piraten Crews auszukundschaften (also herauszufinden, dass sie es waren, die bestimmte Schiffe überfallen haben) als auch das Wissen ihre Unterschlüpfe auszukundschaften und die Piraten dann zu versenken.

Was spricht jetzt dagegen selber Freibeuter zu werden und sich direkt von S-K bezahlen zu lassen? Naja, zwei Dinge die mir spontan einfallen. Erstens: S-K nimmt nur Crews an, die sich schon bewährt haben, also Anfänger werden nicht genommen. Das schränkt die möglichen Anwärter natürlich schonmal ziemlich ein. Als zweites wäre anzumerken, dass der Klabauterbund Freibeuter (solche von S-K natürlich besonders) verachtet und hasst. Daher muss man als Freibeuter immer mit Angriffen von anderen Piraten rechnen. Offene Seegefechte kommen daher natürlich vor, andererseits hat man aber auch Zugriff auf modernste Waffen. Aber die wirklich schlimmen Gefechte laufen zu Lande, denn auch Freibeuter müssen mal an Land und ihr verdientes Geld auch ausgeben! Und dort, Mann gegen Mann, können kämpfe zwischen bekannten Freibeutern und Klabautermitgliedern schnell und blutig sein.

Sponsoring
An seinem Firmensitz im Rhein-Ruhr-Megaplex unterhält Saeder-Krupp das Stadtkriegs-Team der «S-K Centurios Essen», während der Konzern in Berlin (via seiner Tochter Messerschmitt-Kawasaki das Team der «Berlin Cybears» aufgebaut und in die DSKL geführt hat.

In Manhattan gehört das Fußball-Team der «Lightnings» zum Konzern.

Bragnin
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