Aztechnology

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Aztechnology

Beitrag von Bragnin am Mi Mai 24, 2017 12:44 pm



Aztechnology - kurz Aztech oder "The Big A" ist ein Triple-A-Konzern aus Aztlan, der durch die Umbenennung der ORO Corporation 2022 entstand, als der Kon dem Beispiel Aztlans folgte, und sich eine neue Corporate Identity gab.

Allgemein
Aztechnologies Hauptsitz liegt in Tenochtitlán, der Hauptstadt Aztlans, und 2061 war Juan Atzcapotzalco ihr CEO. Aztech wird als privater Konzern geführt - d. h. die Aktien werden nicht an der Börse gehandelt. Seine Hauptaktionäre sind:

- Domingo Chavez
- Oliver McClure
- J.J. Harvin Jr. - früher Gunderson Corporation
- "Motecuhzoma"
- Domingo Ramos
- Thomas Roxborough
- Tsurunaga Shinoyama
- Anna Villalobos

Zumindest teilweise handelt es sich dabei um Strohmänner (bzw. -frauen). Die wahren Besitzverhältnisse sind öffentlich nicht bekannt.

Als Rechtsnachfolger von ORO zählte Aztech zu den Großen Sieben, und ist als eines der Gründungsmitglieder des Konzerngerichtshofs bis heute dort permanent mit einem Richter vertreten.

Das von Atzechnology ausgegebene Konzern-Skript heißt offiziell "Aztechnology (Konzern)-Pesos", wird in Schatten- und Piratenkreisen und generell auf der Straße allerdings meist als "Oro" appostrophiert, was sowohl das spanische Wort für "Gold" als auch eine Anspielung auf den alten Namen des Konzerns ist.

Weltweite Geschäftsinteressen
Aztechnology ist der zweitgrößte Konzern der Sechsten Welt und vermutlich der weltweit größte Produzent von Konsumgütern. Fast 90% des Soyfoods und der anderen Produkte im örtlichen Stuffer Shack kommen von einer Aztechnology-Tochterfirma. Ebenso sind auch viele der billigeren Waffen, die in den Schatten der Sprawls kursieren, Aztech-Produkte. In Seattle reicht die Aztechnology Pyramide zwar nicht an die gigantischen Ausmaße der Renraku-Arkologie heran, ist aber dennoch mehr als beeindruckend und hervorragend gegen Eindringlinge gesichert, egal, ob physisch mit Waffengewalt, online durch die Matrix oder astral.

In Berlin gibt es seit dem Ende der Anarchie und der Übernahme der Stadt durch die Kons mit Schönewalde einen Aztechnology-Stadtteil, der aber - nicht zu letzt wegen der patroullierenden Feuerelementare und dem generellen Sicherheits-Overkill - als Wohngegend bei den Berlinern zunehmend unbeliebt ist, und unter Einwohner-Schwund leidet.

In New York ist Aztechnology auch 2071 Mitglied des Manhattan Developement Consortium (MDC).

Desweiteren gehört Atztechnology der Nicaragua-Kanal, welcher seit der Zerstörung des Panama-Kanals durch Winternight die neue Verbindung zwischen dem Atlantik und dem Pazifik darstellt.

Aztech ist des weiteren einer der Konzerne im magischem Bereich. Aztech bietet über Tochterfirmen nahezu alles was man sich mit Magie vorstellen kann, darunter magische Sicherheit und mystische Güter.

Desweiteren liefert Aztech Unterhaltung speziell für magisch Begabte und betreibt auch sehr viel Forschung auf dem Bereich der Magie.

Zumindest zeitweilig arbeitete Aztechnology im Rahmen einer Partnerschaft sehr eng mit De'Beers Omnitech bzw. Universal Omnitech zusammen. Verantwortlich für diese Zusammenarbeit war Aztechnology-Aktionär Thomas Roxborough, der medizinisch von UniOmni-Ärzten betreut wurde. Daher wurde die geschäftliche Liaison auch gelöst, als Roxborough als Exec zu UniOmni wechselte.

Im Weltraum ist Aztechnology ebenfalls präsent, allerdings sind sie dort bei weitem nicht so gut aufgestellt wie einige der anderen Triple-As: Ihre Raumstation Spindle - kurz nach den Ereignissen der «Operation Gegenseitigkeit» eingeweiht - ist nicht nur unbeliebt bei der Konkurrenz, die Aztechs Orbitalpräsenz als Bedrohung empfinden und zudem seit Jahren wenn nicht Jahrzehnten in schlechtem Zustand, reparatur- und modernisierungsbedürftig.

Aztech hat mit Shibata Construction and Engineering einen Vertrag abgeschlossen, daß diese den Betrieb der Station übernehmen.

Zu Beginn der 2070er arbeitet Aztechnology Gerüchten zufolge an der Konstruktion eines eigenen, echten Orbitallifts in Aztlan, der in Konkurrenz zu dem vom Konzerngerichtshof betriebenen Massetreiber-Katapult am Kilimandscharo stehen würde.

Imageprobleme
Aztechnology hat einen zwielichtigen Ruf in der Sechsten Welt. Aztechnology bedient sich oft skrupeloser und unethischer Geschäftspraktiken, sie besitzen Massenvernichtungswaffen und setzen massive militärische Gewalt und Blutmagie ein, wenn es ihren Zwecken dient. Gleichzeitig investieren sie in eine riesige PR-Maschinerie, um negative Auswirkungen solcher Aktionen auf ihre Geschäfte gering zu halten. Trotz deren Bemühungen ist es Aztech in einigen Ländern verboten Geschäfte zu betreiben. So zum Beispiel im California Free State, Amazonien, Tir Tairngire und Tír na nÓg. Auch in den CAS in sind die Azzies mehr als verhasst, während ihnen im Pueblo Corporate Council vor über zwei Jahrzehnten die Geschäftslizenz entzogen wurde, und sie dort in den 2070ern über die zu PCC-Bürgern gewordenen Ute-Stammesangehörigen massives Lobbying betreiben, um wieder eine zu erhalten. Gerüchten nach arbeitet Aztechnology daran Dämonen zu beschwören, die das Ende der Welt besiegeln könnten und wird mit der exzessiven Anwendung von Blutmagie in Aztlan in Verbindung gebracht.

Weiterhin stellt Aztechnology über seine Tochterfirmen unter Missachtung der Genfer Konvention und des Kopenhagener Abkommens einen nicht unwesentlichen Teil der weltweit produzierten Chemie- und Biowaffen her und setzt diese bei Bedarf im Rahmen einer Taktik der verbrannten Erde auch ein, was etwa im Rahmen der Aufstandsunterdrückung auf der Yucatán-Halbinsel zu den bekannten, verhängnisvollen Folgen führte.

Anti-BTL-Aktivisten wie der Troll mit dem Straßennamen "Bloodyguts" werfen dem Konzern daneben vor, BTLs und Snuff-SimSinn-Chips zu produzieren und zu vertreiben. Der TV/Trideo-Satelit «Deathstar-9», der praktisch ausschließlich Übertragungen des aztlanischen Arenengemetzles überträgt, ist nur ein besonders augenfälliges Beispiel für diese Ausflüge Aztechs in die finstersten Bereiche der Unterhaltungsindustrie!

Im Rahmen des sog. «Balkonprojekts» stellte Aztechnology für bestimmte Positionen im Konzern außerdem mit voller Absicht Soziopathen und Psychopathen ein, um sie in Konzern-Umgebung studieren zu können, wobei die Soziologen im Dienste Aztechs vermutlich glaubten, sie unter Kontrolle zu haben, da sie ja wußten, was mit ihnen los war.

Kollaboration mit dem Feind
Tatsächlich schloss die Führungsebene von Aztlan irgendwann einen Pakt mit einem Individuum namends Mr. Darke, einem Vertreter des Feindes. Dieser nannte sich als Mitarbeiter Aztechnologys Señor Oscuro, und begann mit Vorbereitungen den durch den Großen Geistertanz entstandenen Manaspike zu einer Brücke auszubauen. Dazu lokalisierten Aztechs Archäologen-Teams 2057 einen Locus auf ihrem Territorium und begannen mit Hilfe der Blutmagier-Gestalt den Geistertanz-Manaspike mit der Lebenskraft von Menschenopfern auszudehnen, um dem Feind einen Weg in die Sechste Welt zu bahnen.

Die Ereignisse um den Drachenherz-Run beschreiben, wie eine Gruppe von Individuen durch das Opfer des Großen Drachen Dunkelzahn verhindern konnte, dass sich dämonische Kräfte der Welt bemächtigten. Seit dieser Zeit hat der Einfluss der Blutmagier-Fraktion auf Aztechnology abgenommen.

So handelte etwa Mr. Drake, ein skrupelloser Konzernwissenschaftler und Blutmagier Aztechs, der als Genetiker u. a. Ork-Troll-Hybriden zu züchten versuchte, sich mit Archäologie befasste, und mit Hilfe einer der sog. Maden - Kreaturen des Feindes - Zugang zu einem gefallenen Kaer unter der Hochebene Aztlans erlangte, und dort das Tor für die Dämonen aufstoßen wollte, vermutlich ohne Wissen seiner Vorgesetzten in Tenochtitlán.

Schmutzige Politik & Militärische Abenteuer
Zu behaupten, daß Aztech großen Einfluss auf die Regierung Aztlans ausübe, ist an und für sich schon die Untertreibung des Millelenniums, da der Konzern Staat, Armee und Regierung von Aztlan praktisch vollständig kontrolliert und das Land zudem von Aztechnology als größtem industriellen Arbeitgeber wirtschaftlich abhängig ist. Aztlan erlässt oder ändert Gesetze auf Wunsch der Konzernführung häufig so, daß sie Aztechnology bevorzugen und Wettbewerber benachteiligen und behindern, so daß Aztech auf dem aztlanischen Binnenmarkt eine Monopolstellung einnimmt.

Als Aztlan allerdings 2044 - auf Betreiben Aztechnologies - alle ausländischen Konzerne und Konzerneinrichtungen auf aztlanischem Boden verstaatlichte, ging dieser Schuss nach hinten los.

Der Konzerngerichtshof erließ eine Omega-Order, die von den anderen Megakons mit der «Operation Reciprocity» 2048 umgesetzt wurde, wobei es zu einer konzentrierten Militäraktion gegen Aztechs Besitzungen in Ensenada kam. Letztlich mußte Aztechnology nach Verhandlungen, die zum Veracruz Settlement führten, den von den Enteignungen betroffenen Kons horrende Entschädigungen zahlen. Außerdem ging die Panama-Kanalzone in die Verwaltungshoheit des Konzerngerichtshofs über.

Außerdem sind Aztechnologys Konzerntruppen und die Aztlan Armed Forces mit ihren Eliteeinheiten wie der Jaguar Garde praktisch identisch, da Aztech vollen Zugriff auf sämtliche militärischen Ressourcen seines Heimatlandes hat. - Allerdings ist Aztechnology, das die treibende Kraft hinter Aztlans militärischer Expansion nach Norden und Süden war, dadurch auch tief in den schmutzigen Krieg gegen die Aufständischen im Campeché-Distrikt auf der Halbinsel Yucatán verstrickt, der zum Völkermord ausgeartet war, ehe Toxische Geister und außer Kontrolle geratene Magie Rebellen und Regierung zwangen, zu verhandeln. Viele Söldner weigerten sich wegen der Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die zu begehen dort von ihnen erwartet wurde, für die Azzies zu arbeiten oder liefen sogar zu den Rebellen von La Venta über. Unter den Piraten der Karibischen Liga ist Aztechnology - neben der Aztlan-Marine - einer der verhasstesten Gegner, und viele sind weit aus eher bereit, sich einen Kaperbrief der CAS-Regierung ausstellen zu lassen, als als Freibeuter für die Azzies zu arbeiten.

Nach dem Aztechnology - mit dem Segen des Konzerngerichtshofs und Interpols - 2071 mit militärischen Mitteln gegen die Geisterkartelle in der freien Stadt Caracas und Bogotá im Grenzgebiet zu Amazonien vorgegangen war, kam es 2072/73 zur Eskalation des schwelenden Konfliktes mit den Amazoniern zum offenen Krieg.- Dies bescherte Aztechnology - neben den nicht eben geringen Kriegskosten - auch erneut negative Publicity, nach dem sie ihre Erfolge im Tempo-Drogenkrieg zuvor für die Verbesserung ihres Images in der Öffentlichkeit nutzen konnten. In der Folge mußte sich die Konzernsicherheit Aztechs auch an den europäischen Standorten mit Anti-Kriegsdemonstrationen linker und grüner Gruppen auseinandersetzen.

Sponsoring
Aztechnology gibt sich eine Menge Mühe, sein Image zu verbessern, und der Welt hinsichtlich ihrer politischen, kriminellen und blutmagischen Machenschaften Sand in die Augen zu streuen. Deshalb tritt der Megakonzern auch außerhalb Aztlans als Sponsor kultureller und karritativer Events auf, auch, wenn die Azzies in dieser Hinsicht keinesfalls mit den entsprechenden Aktivitäten der Horizon Group, Evos oder neuerdings Shiawases mithalten können. Mehrheitlich sind die entsprechenden Anstrengungen des Aztlaner Konzerns allerdings in Wahrheit ohnehin reine Propaganda oder aber eine bewusste Irreführung der braven Bürger, deren Spenden in obskure Aztechprojekte in der Dritten Welt fließen. Ein Beispiel hierfür ist etwa das «Feed The World Festival» in Manhattan, mit dem Aztechnology den New Yorkern alljährlich im Frühling Einblick in die Küche aller möglicher Länder bietet, und zugleich angeblich die SINlosen unterstützt.

Sport
Abgesehen davon, daß sie in Aztlan selbst eine Menge an Preisgeldern und Sachpreisen für die dort legalisierten, blutigen Kampfshows, modernen Gladiatorenspektakel und die Sieger der Todeskämpfe stiften, treten sie auch als Hauptsponsor diverser Aztlaner Teams in klassischen und modernen Mannschaftssportarten auf: Von Fußball über Baseball bis Urban Brawl. Das Hauptinteresse Aztechnologies gilt aber ganz eindeutig dem offiziellen Aztlaner Nationalsport Ollamalitzli aka Court Ball, den sie auch außerhalb des Aztlaner Staatsgebiets zu etablieren versuchen. Aus diesem Grund unterhält Aztechnology in New York mit «The Warriors» auch eines der wenigen Court Ball Teams außerhalb seiner Heimat, das allerdings - mangels Gegner in der UCAS - dennoch in der ACBL spielt.

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