MMVV-II, Infizierte

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MMVV-II, Infizierte

Beitrag von Bragnin am Di Mai 23, 2017 4:21 pm

Loup-Garou
Loup-Garou, auch Werwölfe genannt, werden als Homo sapiens sapiens monerus klassifiziert.

Beschreibung
Loup-Garou sind Menschen, die mit dem Jarka-Criscione-MMVV - auch MMVV-2 genannt - infiziert sind. Ihr Körper ist mit einem kurzem, grau-schwarzen Fell bedeckt, sie haben scharfe Zähne und Klauen und sind geistig minderbemittelt. Durch die Infektion besitzen Loup-Garou Infrarotsicht und können einmal täglich ihre Stärke steigern. Des Weiteren haben sie mittelschwere Allergien gegen Sonnenlicht, Eisenhut und Meerrettich.

Jeden Mondzyklus durchläuft ein Loup-Garou für 4-6 Tage eine Transformation, die seine körperlichen Fähigkeiten steigert und ihn in einen Blutrausch versetzt. Dieser Zyklus ist individuell und hängt entgegen dem Volksglauben nicht mit dem Mond zusammen. In diesem Zeitraum wird er versuchen, jede Kreatur zu töten, der er begegnet. Außerdem kann er natürlich auch - wie alle Infizierten - andere (Meta)Menschen mit dem MMVV-Strang anstecken, unter dem er selbst leidet. Mit all diesen Merkmalen entspricht der Loup-Garou erstaunlich genau dem Bild, das die Horrorliteratur vor dem Erwachen und entspechende Trids vom Werwolf vermittelten, und sein Name wurde auch schlicht vom französischen Begriff für Werwolf entlehnt. Wolfs-Gestaltwandler werden manchmal - zu ihrem Unglück - mit Loup-Garous verwechselt, obwohl sie mit den MMVV-Opfern nichts zu schaffen haben.

Wie Fomóraig und Ghule leiden Loup-Garou nicht unter Essenzverlust, und können sich unter einander oder mit anderen, nicht-infizierten Metamenschen geschlechtlich fortplfanzen.

Transformationen lassen sich durch hoch dosierte Gaben von "Hydroxybuttersäure,Gammahydroxybuttersäure" stoppen. Heilung ist jedoch - entgegen anderslautenden Darstellungen - auch im Jahr 2070 (noch) nicht möglich. Der Loup-Garou ist von Magiern mit astraler Wahrnehmung leicht zu erkennen, da dieser ein Dualwesen ist. Zudem ist sein Stärkeschub während des Amoklaufs auf eine natürliche Adrenalinpumpe zurückzuführen, die alle Vor- und vor allem auch die Nachteile der gleichnamigen Bioware besitzt.

Während der Loup-Garou insgesamt zu den selteneren MMVV-Ausprägungen gehört, gibt es durchaus glaubhafte Gerüchte, daß die Graue Wolf-Maffiya und namentlich deren Berliner Zweig welche in seinen Reihen haben soll, was ihm auch den Beinahmen "Berliner Lykantropen" eingebracht hat. In Norwegen oder Finnland soll zudem eine rechtsextreme, ewig gestrige Neo-Nazi- und Wehrsport-Vereinigung ihr Unwesen treiben, deren Mitglieder unter der Führung Horst Grossmanns sich freiwillig und vorsätzlich mit der Monerus-Variante des Vampir-Virus infiziert haben, um zu echten Werwölfen zu werden.

Schnitter
Schnitter (engl. Harvester) sind mit MMVV-II infizierte Elfen und gehören damit zur Gruppe der Infizierten. Die Form ist erst seit Ende der 2060er bekannt. Schnitter gelten als besonders gefährlich und tödlich, wenn sie ihr Revier verteidigen.

Geschichte
Schnitter wurden erstmals 2069 in Houston/Texas entdeckt, sind aber inzwischen weltweit anzutreffen.

Beschreibung
Sie wirken - verglichen mit nicht-infizierten Elfen - meist untersetzt, und an ihren Fingern haben sich in Folge der Infektion lange, messerscharfe Krallen gebildet, die wie nicht einziehbare Cyber-Sporne wirken, und die sie mit verheerendem Effekt einsetzen können. Der Mund verändert sich beim Schnitter zu einem gewaltigen Maul voller langer, spitzer und scharfer Zähne, und ihre Sinne sind enorm geschärft, während der Verstand bei der Transformation meist auf der Strecke bleibt.

Zudem sind sie überraschend schnell und agil.

Verhalten

Schnitter sind carnivore Jäger und Kanibalen, die (meta)menschliches Fleisch verzehren, auch, wenn sie nicht darauf angewiesen sind, um zu Überleben. Nach allen bisherigen Beobachtungen sind sie extrem territorial veranlagt. Personen, die den Fehler begehen, das Revier eines Schnitters zu betreten, versuchen sie meist nächst zu vertreiben (sofern sie nicht gerade Hunger haben) ehe sie einen Kampf bis zum bitteren Ende beginnen (der in der Regel mit dem Tod des Eindringlings endet).

Schwächen
Wie für MMVV-Infizierte typisch haben auch Schnitter eine leichte Sonnenlicht- und eine mittlere Silberallergie. Wie bei MMVV-II-Infektionen üblich, gehen ihnen außerdem die für Vampire oder Wendigos typischen, extremen Regenerationsfähigkeiten ab.

Grendel
Grendel (lat. Homo sapiens robustus monerus) sind Orks, die mit MMVV-II (Jarka-Criscione) infiziert sind und damit zur Gruppe der Infizierten gehören.

Begriff
Die Bezeichnung Grendel leitet sich von einer Gestalt aus der Beowulf-Sage ab: einem - grob menschenähnlichen - menschenfressenden Monster in der Art eines Riesen, Trolls oder Ogers, das nächtens eine Burg und deren Bewohner terrorisierte, und diese umbrachte, bis es von dem namensgebenden Helden erschlagen wurde.

Geschichte
Grendel - respektive MMVV-II-infizierte Orks - wurden erstmals 2070 in Pittsburgh/UCAS entdeckt und dokumentiert.

Erscheinungsbild
Grendel weisen - im Vergleich zu nicht infizierten Orks - eine stärkere, meist verfilzte Kopf- Gesichts- und Körperbehaarung auf, die man schon ein Fell nennen kann, die Hauer treten stärker hervor und sie haben stark verlängerte Arme. Wenn sie sich statt auf zwei Beinen auf allen vieren fortbewegen, können sie - wie die Sasobonsam-Ghule Westafrikas und Asamandos - eine erstaunliche Geschwindigkeit erreichen.

Habitus
Grendel hausen, soweit bekannt, in den Kellern verlassener Gebäude, aufgegebenen U-Bahnschächten oder der Kanalisation, was wohl ihrer Sonnenlichtallergie geschuldet ist. Außerdem besitzen sie neben der allen Orks eigenen Fähigkeit, bei schwachem Licht zu sehen, auch Infrarotsicht, wie man sie von Trollen kennt. Sie scheinen in der Lage zu sein, Critter ihres bevorzugten Lebensraums kraft ihres Willens zu beeinflussen oder sogar zu lenken, und sollen sich ganze Rudel von Riesenratten wie auch von deren mundanen Vettern als Haustiere halten. Sie sind einzelgängerische Aasfresser, die - gemäß bisheriger Beobachtungen - nur selten in Paarbeziehungen zusammen leben. Grendel ernähren sich hauptsächlich von toten Tieren, verzehren jedoch alles, was ihnen nur ansatzweise essbar erscheint, und verschmähen auch (meta)menschliches Fleisch nicht.

MMVV-II-Infektion
Die durchschnittliche Verwandlungsdauer eines Orks nach Infektion mit MMVV-II beträgt 18 Tage.

Fomóraig
Der Fomóraig, auch Fomorian oder Steintroll ist ein mit dem MMVV-2 infizierter Troll, wissenschaftlich: Homo sapiens ingentis monerus. Medizinisch wird dieses Krankheitsbild als Jarka-Syndrom bezeichnet.

Begriff
Fomóraig sind nach Gestalten aus der irischen Mythologie benannt und haben auch das entsprechende Erscheinungsbild. Früher wurden sie systematisch als Homo foeditas bezeichnet.

Aussehen
ie Fomorian haben große Hornablagerungen an Kopf und Beinen. Sie sind im Schnitt 320cm groß und 300kg schwer. Überall auf ihrer Haut sind Kastaniengroße Knochenablagerungen zu finden, die von Talgdrüsen umgeben sind, die eine Säure ausscheiden, die ständig über die Haut des Fomorians läuft.

Außerdem leiden sie unter einer mittelschweren Allergie gegen Luftverschmutzung und einer schwachen - praktisch nicht existenten - Sonnenlichtallergie.

Ernährung
Fomóraig sind nachtaktiv, und ernähren sich primär von rohem Fleisch, essen aber auch Obst und Gemüse. Gekochtes Fleisch verursacht ihnen dagegen Übelkeit und Desorientierung. Sie sind nachtaktiv und jagen alle Wesen, die kleiner sind als sie selbst, also insbesondere auch Vertreter der Metamenschheit. Anders als andere Infizierte leiden sie nicht unter Essenzverlust, können aber ihre Infektion weitergeben. Ebenso, wie Ghule und Loup-Garou können auch Fomóraig sich geschlechtlich untereinander oder mit nicht-infizierten Trollen (oder anderen, unglücklichen Metamenschen) fortpflanzen.

Verbreitung
Fomóraig kommen praktisch nur auf den Britischen Inseln vor, wo sie - gezwungener Maßen - in abgelegenen Moor- und Sumpfgebieten unter primitivsten Bedingungen leben. - Die Herrschenden in Tír na nÓg und das Lord Protector's Office im Vereinigten Königreich ergreifen aktive Maßnahmen, um sie auf diese inoffiziellen Habitate zu beschränken. Im Tír werfen die Machthaber dem opositionellen Unseelie-Hof vor, er würde mutwillig MMVV und damit auch die Fomori-Seuche verbreiten.

Nager
Nager (engl. Gnawer) sind Zwerge, die mit dem MMVV-II - dem Jarka-Criscione Strang - infiziert sind.

Anders, als MMVV-I infizierte Zwerge - die Goblins - oder Angehörige der anderen Metatypen, die mit MMVV-II infiziert wurden - büßen Gnawer kaum etwas von ihrer Intelligenz ein, und werden auch nicht zu einzelgängerischen, solitären Jägern.

Die Verwandlung bedingt allerdings, daß ihre Haut eine rauhe, graue, steinartige Konsistenz annimmt, wodurch sie leicht von nichtinfizierten Zwergen zu unterscheiden sind, aber gleichzeitig auch die Vorzüge einer natürlichen Panzerung genießen. Zudem leiden sie an einer leichten Sonnenlicht-Allergie. Gnawer müssen (meta)menschliche Knochen verzehren. Dieses bizarre Nahrungsbedürfnis hat dazu geführt, daß Gnawer sich gerne mit Ghul-Gemeinschaften zusammentun, weil sich die Bedürfnisse beider Arten sehr gut ergänzen, oder mit Organleggern zusammenarbeiten.

Die ersten Gnawer wurden erst im Sommer 2071 in Chicago entdeckt und identifiziert, wo sie zusammen mit den Ghulen im ehemaligen Gebiet der Cabrini-Zuflucht hausten.

Weiterhin wird berichtet, daß Nager auch von alten Schlachtfeldern angezogen werden, wo die sterblichen Überreste einer großen Zahl von unbestatteten oder in viel zu flachen Massengräbern verscharrten Gefallenen liegen. Von den Leichenhalden im Bogotá umgebenen Dschungel, für deren Existenz die alten kolumbianischen Paramilitärs und Drogenkartelle sowie die Geisterkartelle verantwortlich zeichnen, wird vermutet, daß sie eine größere Nagerpopulation aus dem benachbarten Amazonien anlocken könnten.

Zusätzlich besitzen Nager die Fähigkeit Tiere zu beherrschen und sollen sehr häufig im Sicherheitsbereich tätig sein wobei egal ist, ob Staat, Konzern oder Gang.

Bragnin
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