Zwergen und Unterarten

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Zwergen und Unterarten

Beitrag von Bragnin am Di Mai 23, 2017 2:19 pm

Zwerge bezeichnet man auch als Homo sapiens pumilionis.

Beschreibung
m Durchschnitt werden sie 120 cm groß und wiegen dabei um die 54 Kilogramm. Sie besitzen verhältnismässig kurze Beine gepaart mit einem stämmigen Rumpf und sehr starken und kräftigen Armen. Der Volksmund würde jetzt wohl ein "Klein aber oho" erklingen lassen.

Die Körperbehaarung ist bei dieser Spezies aussergewöhnlich ausgeprägt, wobei männliche pumilionis eine üppige Gesichtsbehaarung auszeichnet. Ihre Nasen sind meist lang und breit und ihre Ohren sind im Gegensatz zum Menschen ebenfalls leicht zugespitzt.

Die durchschnittliche Lebenserwartung der Zwerge beträgt 90 Jahre. Wie die Trolle besitzen auch sie die Gabe der Infrarotsicht, zusätzlich zu einer erhöhten Resistenz gegen Krankheiten. Während die meisten Zwerge ab Beginn der sogenannten Ungeklärten Genetischen Expres​sion(UGE) im "Jahr des Chaos" 2011 geboren wurden, kamen einige bereits vor dem Erwachen - in der Fünften Welt - als sogenannte Spike-Babys zur Welt.

Zwergen wird allgemein eine besondere technische Begabung nachgesagt, was aber eher ein Vorurteil oder eine selbsterfüllende Prophezeiung ist: da Zwergenkindern von Norms häufig Werkzeugkästen geschenkt werden, und man sie in der Schule in der Regel in die technischen und naturwissenschaftlichen Fächer drängt, ist eine Entwicklung von entsprechenden Fertigkeiten nicht wirklich erstaunlich... Nichts desto trotz gibt es in der Sechsten Welt sowohl zwergische Magier als auch zwergische Schamanen.

Letztendlich hat sich dieses Klischee aber teilweise bewarheitet. Zwerge sind für ihre hohe Arbeitsmoral bekannt und haben eine unglaubliche Begabung darin, sich an neue Technologien oder Prozesse anzupassen. Viele Urheber neuer Erfindungen sind Zwerge. Trotzdem sind sie oft bezüglich ihrer Fähigkeiten still und bescheiden.

Grundsätzlich haben Zwerge vielleicht am wenigsten von allen Metamenschen unter Rassismus leiden müssen, da es Kleinwüchsige/Liliputaner schon lange vor dem Erwachen gab - dafür sehen sie sich oft mit dem Problem konfrontiert, von Norms (und den anderen Metarassen) wie kleine Kinder behandelt zu werden, was auch beleidigend, entwürdigend und peinlich sein kann. Daß nahezu alles in der Sechsten Welt nicht auf ihre Größe zugeschnitten ist, und sie so oft Kinderkleidung kaufen oder für Kinderzimmer hergestellte Möbel benutzen müssen, macht es ihnen auch nicht leichter. - Die Metaware AG in Bremen und andere Tochterfirmen Yamatetsus bzw. Evos stellen allerdings zahlreiche Haushaltsgegenstände und Konsumgüter her, die speziell auf die Körpergröße von Zwergen zugeschnitten sind und im «Einkaufsparadies», der berühmt-berüchtigten Mall im brandenburgischen Wust existiert mit dem «Downsized» ein Laden, der ausschließlich Produkte für Zwerge führt.

Zwergenländer
Das Großherzogtum Westrhein-Luxemburg wird von Zwergen unter Herzog Adolphe III. (dem als Zwerg geborenen Enkel des letzten Großherzogs des Herzogtums Luxemburg) dominiert/beherrscht, und weist seit der Rückkehr der Magie starke vulkanische Aktivität auf, besonders in der Eifel. Nach dem Erscheinen von Halley vermehrte diese vulkanische Aktivität sich noch, und es wurden zusätzlich Orichalcumvorkommen entdeckt.

Über ein angeblich altes, unterirdisches Zwergenreich unter dem Rhein-Ruhr-Megaplex mit Namen Hvaldos wird in den Schatten gemunkelt, aber es gibt kaum harte Fakten oder verlässliche Informationen zu dem Thema.

Eine Tatsache ist hingegen, daß in Tirol nach dem Erwachen ganz eindeutig überdurchschnittlich viele Zwerge geboren wurden, und es kann als offenes Geheimnis gelten, daß Laurin, der uralte König unter dem Berg und Herrscher des Rosengartens die Macht ist, die hinter den Kulissen des Freilandes Tyrol die Fäden zieht... und in den Bergwerksstollen bei Köflach sowie in den Tropfsteinhöhlen der "Eisriesenwelt" im Salzburger Land haben sich zwei weitere - inoffizielle - Zwergenkönigreiche unter der Regentschaft des weststeirischen Zwergenkönigs Donarit Schußhauer bzw. von Königin Herzeloide in den österreichischen Alpen etabliert.

Unterarten
Metatypische Varianten
Gnome, in der Türkei und Europa
Harumen, nur in Indien
Koborokuru, in Japan
Menehumen, auf Hawaii
Querxe, praktisch ausschließlich in Sachsen/ADL

MMVV-Infizierte Zwerge
Zwerge, die das Pech haben, sich mit MMVV zu infizieren, verwandeln sich in Goblins, was mit einer drastisch reduzierten Intelligenz, Essenzverlust und fast überall auch der Verfolgung als gefährliche Critter und potentielle Seuchenüberträger verbunden ist. Im Unterschied zum Effekt von MMVV-I bewirkt eine MMVV-II-Infektion bei Zwergen die Verwandlung in einen Gnawer (zu deutsch: Nager), der im Gegensatz zum Goblin nicht auf die Stufe eines wilden Tiers herabsinkt, und sich sowohl seine Intelligenz als auch die Fähigkeiten zu sozialem Verhalten bewahrt. Die Krieger-Abart von MMVV verwandelt Zwerge - ebenso, wie Angehörige aller anderen Metatypen - in Ghule.

Rassismus
Die wohl Häufigste Beleidigung gegenüber Zwergen ist wohl "Kurzer" oder "Halbling" (engl. "Halfie", "Halfling"), aber von allen metamenschlichen Varianten sind Zwerge - neben Elfen - bei weiten am Besten in die Gesellschaft integriert, auch wenn manche sich von der etwas zu großen Bauweise der meisten Objekte diskriminiert sehen.

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Gnome

Beitrag von Bragnin am Di Mai 23, 2017 2:22 pm

Gnome sind eine Metavariante des zwergischen Metatyps.

Merkmale
Gnome sind mit im nur 80 bis 85 cm Scheitelhöhe und unter 30 kg Lebendgewicht im Durchschnitt kleiner als Zwerge und haben eine kindliche Physis. Daß sie trotz meist schlanker Statur und der geringen Körpergröße noch so viel wiegen, liegt an der erhöhten Dichte der Muskulatur, durch die sie deutlich kräftiger sind, als es den Anschein hat. Ihre Nasen sind lang und sie weisen eine schwächere Körperbehaarung auf als Zwerge. Häufig fehlt die Körperbehaarung - abgesehen vom in der Regel braunen oder schwarzen Kopfhaar - sogar komplett. Gnome ziehen im allgemeinen das ländliche Leben dem städtischen vor.

Magie
Gnome mit magischen Fähigkeiten sind immer Schamanen. - Gleichzeitig weisen alle Gnome eine deutlich erhöhte Ressistenz gegen Zauber auf.

Verbreitung
Gnome findet man vornehmlich in Mittel- und Osteuropa und Anatolien in der Türkei.

Wegen dem im Konzern offensiv verbreiteten, kulturellen Paradigmas der EvoCulture mit ihrer unbedingten Akzeptanz gegenüber sämtlichen, auch seltenen und ungewohnten Metatypen und -varianten und der Verfügbarkeit geeigneter, ihren Bedürfnissen angepasster Kleidung und Ausrüstung von der Evo-Konzerntochter MetaErgonomics erfreut sich eine Evo-Konzernbürgerschaft bei Gnomen Mitte der 2070er großer und wachsender Beliebtheit.

In Berlin in der Allianz Deutscher Länder existiert daneben eine Maß-Schuhmanufaktur, welche von Gnomen geführt wird, und auch ausschließlich solche beschäftigt, da die Firmenräume komplett auf deren Körpermaße zugeschnitten sind.

Verwechslungsgefahr
Nicht verwechseln sollte man metamenschliche Gnome mit den ebenfalls häufig als "Gnome" bezeichneten Elementargeistern der Erde, die von Magietheoretikern und Anhängern mancher magischer Traditionen gleichfalls als "Gnome" bezeichnet werden.

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Haruman

Beitrag von Bragnin am Di Mai 23, 2017 2:23 pm

Harumen sind eine seltenen Metavariante des zwergischen Metatyps, die aus Indien stammt.

Begriff
Harumen sind nach dem hinduistischen Gott Hanuman benannt, der als eine Mischung aus Mensch und Affe dargestellt wird.

Merkmale
Harumen verfügen über eine noch ausgeprägtere Körperbehaarung als gewöhnliche Zwerge, verlängerte Gliedmaßen, greiffähige Zehen an beiden Füßen und einen affenartigen Schwanz. Hinzu kommt eine platte Nase, was das exakte Gegenteil zum meist ausgeprägt langen Riechorgan der europäischen Gnom-Metavariante darstellt. Ihre gesamte Erscheinung erinnert überhaupt teilweise an die eines Affen und wie diese sind sie herausragende Kletterer.

Erwachsene Harumen werden durchschnittlich 1,2 m groß, bei einem Durchschnittsgewicht von 49 kg.

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Korobokuru

Beitrag von Bragnin am Di Mai 23, 2017 2:25 pm

Korobokuru (jap. コロポックル) sind japanische Zwerge, die stärker behaart, kleiner und etwas gewandter sind, als gewöhnliche Zwerge.

Verbreitung
Sie bilden mit mehr als 85% die Mehrheit der Zwergenpopulation in Japan. Außerhalb Japans, Koreas und Teilen Indonesiens sind sie sehr selten und praktisch unbekannt. Allerdings gehören im russischen Vladivostok ebenfalls etwa 3% der dortigen Zwerge dieser Metavariante an.

Name
Koborukuru oder Koro-pok-guru (wörtlich: "Volk, das unter den Wurzeln der Pestwurzpflanze lebt") sind Begriffe aus der Sprache des indignen Ainu-Volkes, und bezeichnen ursprünglich ein unterirdisch lebendes Volk aus deren Mythologie.

Stellung
Wie alle Metamenschen aus dem japanischen Kaiserreich leiden sie dort unter einem ungerechtfertigten schlechten Ruf. Als minderwertig und primitiv eingeschätzt, waren sie jahrzehnte lang Opfer ethnischer und anti-metamenschlicher, rassistischer Verfolgung und Diskriminierung. - Obwohl sich Kaiser Yasuhito seit seiner Machtübernahme bemüht, das ihnen angetane Unrecht wieder gut zu machen, leiden sie immer noch unter den Vorurteilen vieler Japaner, die sich innerlich noch längst nicht vom überholten Yamato-Ideal verabschiedet haben. Deshalb sind die Korobokuru verständlicher Weise sehr stammesverbunden, und bleiben zu meist lieber in ihren Familien unter sich, auch, wenn sie sich selbst häufig vor allem anderen als "Japaner" betrachten.

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Menehunen

Beitrag von Bragnin am Di Mai 23, 2017 2:27 pm

Menehunen sind eine Metavariante des zwergischen Metatyps.

Begriff
Die Menehune sind nach einem kleinwüchsigen, zauberfertigen Volk aus der hawaiischen Mythologie benannt. Man bezeichnet sie auch als Kinder des Landes.

Merkmale
Menehunen sind mit einer Körpergröße von 1,1 m kleiner und dabei mit einem Durchschnittsgewicht von 42 kg kräftiger gebaut als der Zwerggrundtyp. Sie haben eine sehr starke Körperbehaarung. Heimisch sind Menehunen in Ozeanien und namentlich auf Hawai'i.

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Querxe

Beitrag von Bragnin am Di Mai 23, 2017 2:27 pm

Querxe sind eine Metavariante der Zwerge, die praktisch nur in Sachsen und dem übrigen Erzgebirge vorkommt. Sie zeichnen sich durch eine blaue Hautfarbe aus.

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