Orks und Unterkategorien

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Orks und Unterkategorien

Beitrag von Bragnin am Di Mai 23, 2017 12:50 pm

Orks werden auch als Homo sapiens robustus bezeichnet.

Biologie
Im Durchschnitt werden sie 190 cm groß und wiegen dabei um die 95 Kilogramm, was ihnen das robustus hinter dem sapiens beschert.

In den meisten Fällen besitzen sie eine sehr üppige Körperbehaarung. In Einzelfällen kann diese jedoch manchmal auch ganz fehlen. Ihre unteren Eckzähne sind stark ausgeprägt und ihre Nasen zumeist um einiges breiter als die gewöhnlicher Menschen. Wie die Elfen haben auch sie spitze Ohren, wirken jedoch insgesamt weit grobschlächtiger.

Die Lebenserwartung der Orks liegt im Durchschnitt zwischen 35 und 40 Jahren, was aber nur für die als Ork geborenen gilt: Menschen, die seit der ersten Goblinisierungswelle, die am 30. April 2021 begann, zum Ork «goblinisiert» sind, altern mit normaler Geschwindigkeit. Auch die körperliche Reife erlangt ein Ork früher als ein Homo sapiens sapiens - nämlich bereits mit 14 Jahren!

Auch Orks verfügen über die Gabe der Restlichtverstärkung, wodurch sie bei schwachem Licht deutlich besser sehen können, als beispielsweise Menschen.

Orks vermehren sich schneller, als alle anderen Metarassen, da sie eine extrem hohe Geburtenrate und eine außerordentlich starke Neigung zu Mehrlingsgeburten haben. Die Schwangerschaft dauert etwa sechs Monate und Vierlinge sind die Regel. Geburten von Achtlingen aus natürlicher Zeugung sind selten, wurden aber schon mehrfach dokumentiert. Sapiens-Kinder einer Orkmutter wandeln sich mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 95% in der Pupertät in einen Robustus.

Lebensumstände und Rassismus
Orks sind von allen MetaMenschen vermutlich am massivsten Rassismus und Anfeindungen ausgesetzt. In Folge der grausamen rassistischen Ausschreitungen gegen Sie haben sich Orks verschiedentlich in aufgegebene unterirdische Kanäle, Keller, Bunker und U-Bahnschächte zurückgezogen und dort ihre eigene Gesellschaft aufgebaut - den sogenannten Ork-Untergrund, den es nicht nur in Seattle gibt...

Ebenso wie Trolle finden auch Orks vorzugsweise schlechtbezahlte Knochenarbeit, oder werden bestenfalls als Rausschmeißer, Straßencops, Sicherheitsleute oder Söldner angeheuert, falls sie überhaupt einen legalen Job bekommen können... (Der Anteil ohne SIN ist unter den Orks höher, als bei allen anderen Metatypen). Dem entsprechend schließen sich viele Orks kriminellen Vereinigungen an, oder gründen eigene Gangs, um über die Runden zu kommen.

Diese Umstände führten zur Gründung von verschiedenen politischen Aktivistengruppen, wie dem Ork Rights Committee und den Mothers of Metahumans, deren Bemühungen über die letzten Jahre zumindest einige Erfolge erzielten konnten. Aber auch gewaltbereite, zum Teil selbst rassistische Gruppierungen, wie die Sons of Sauron sind im Zuge des Aktivismus für Orkrechte entstanden.

Im Jahr 2061 fand eine neue, eigene Sprache der Orks, das sogenannte Or'zet, Verbreitung. Diese Sprache wurde aus einem Artefakt namens der «Or'zet-Kodex» entschlüsselt, welches der Großdrache Dunkelzahn in seinem Testament dem Ork-Rechtler Robert Page vererbte. Damit haben die Orks neben den Elfen auch eine eigene Sprache, die jedoch insbesondere von anti-metamenschlichen Rassisten ebenso wie Sperethiel als Kunstsprache geschmäht wird. [1] In jedem Fall war diese Sprache ein sehr wichtiger Faktor in der Entstehung der Orkstolz-Bewegung. Durch diese wurde mittlerweile vielen Orks (und auch Trollen) ein Selbstbewusstsein als eigenständige Subkultur gegeben, die sich in einer vielfältigen Kunst-und Medienszene niederschlägt und deren kommerzielles Potenzial mittlerweile von verschiedenen Konzernen erkannt wurde.

Obwohl zu Beginn der 2070er Orks - außer als Künstler, Musiker und SimSinn-Stars - zum Teil auch den Aufstieg in leitende Positionen der Konzerne geschafft haben, wie etwa Yuri Shibanokuji bei Evo oder Chairman Gary Cline bei Horizon, sind verbreitete Vorurteile und latente Rassismen gegen sie immer noch verbreitet. So soll etwa eine im April 2072 veröffentlichte Studie belegen, daß Orks stärker schwitzen würden, als Angehörige anderer Metatypen, was von linken Gruppen und namentlich Metamenschenrechtlern natürlich als unsinnige und unbelegte Pauschalisierung abgelehnt wird.

Unterarten
Metatypische Varianten
Hobogoblins, vorallem im nahen und mittleren Osten
Oger, in Europa
Onis, in Japan
Satyrn, in Griechenland - nicht mit dem gleichnamigen Critter zu verwechseln

MMVV-Infizierte
Orks, die das Unglück haben, sich mit dem MMVV (Stamm 1) zu infizieren, verwandeln sich in mörderische Kraturen, die als Wendigo bekannt sind. Orks mit MMVV-II-Infektion werden zu Grendeln und MMVV-III, respektive die Krieger-Abart des Vampirvirus, löst bei Orks (wie bei allen Metatypen) die Verwandlung in einen Ghul aus.

Trivia
Die wohl häufigste Beleidigung, die gegen Orks gebraucht wird ist "Hauer", abgeleitet von den vergrößerten Eckzähnen, gefolgt von "Trog" oder "Troggy", was sich vom englischen "Troglodyte", zu deutsch "Höhlenmensch" ableitet.
Nicht wenige Orks sehen sich aber auch dadurch beleidigt, dass einige Konzerne Quotenorks in unteren und mittleren Führungspositionen haben, die sich zum Teil größeren schönheitschirurgischen Eingriffen unterziehen um akzptabel zu sein.
In Russland versuchten Anthropologen in den '20ern den Begriff "Ork" (wie auch "Troll") wegen der negativen Prädisposition aus der westlichen, Tolkinschen Fantasy aus dem offiziellen Sprachgebrauch zu verbannen, und forderten die Angehörigen der neuen Rassen auf, sich selbst eine angemessene Bezeichnung nach einem der historischen Volksstämme zu wählen, die in vergangenen Jahrhunderten im russischen Riesenreich gelebt hatten. Die Orkvertreter entschieden sich für die (vielleicht nicht unbedingt glücklich gewählte) Bezeichnung "Mongolen", die von den russischen Orks damals begeistert als ihre neue Identität angenommen wurde.

Satyrn, in Greichenland - nicht mit den gleichnamigen Crittern zu verwechseln


Zuletzt von Bragnin am Di Mai 23, 2017 8:22 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Hobogoblins

Beitrag von Bragnin am Di Mai 23, 2017 1:03 pm

Die Hobgoblins sind eine Orkvariante des Nahen und Mittleren Ostens.

Merkmale
Zu den Charakteristiken eines Hobgoblins (männlich wie weiblich) gehört:

   kleiner und zierlicherer Körperbau als beim gewöhnlichen Ork,
   (1,80 m durchschnittliche Größe bei 98 kg Gewicht)
   leicht grünliche Hauttönung,
   scharfe Zähne (kleinere Hauer, dafür aber alle Zähne spitz),
   spitze Ohren und häufig ausgeprägte Hakennase
   dunkle - vielfach stechende - Augen.

Diese Kombination von Merkmalen gibt Hobgoblins eine wildes und grimmiges Aussehen (respektive: sie wird oft als grimmiges und wildes Aussehen empfunden), und hat insbesondere unter fundamentalistischen, islamischen Sekten zu den verbreiteten anti-metamenschlichen Vorurteilen im Nahen und Mittleren Osten beigetragen.

Charakter
Zu den typischen, körperlichen Merkmalen kommt fast immer noch ein ausgesprochen aufbrausendes Temperament. - Man sagt Hobgoblins nach, sie besäßen generell ein nachtragendes Wesen und einen starken Sinn für persönliche Ehre, die verlangt, dass Hobgoblins jede Beleidigung oder Respektlosigkeit rächen, was zu dem Vorwurf führt, daß sie ausgesprochen rachsüchtig zu sein sollen.
Jüngste, gemeinschaftliche metagenetische, wissenschaftliche Studien und biochemische Blutuntersuchungen der Karlova in Prag und des «Ataturk Polytechnic Institute» in Istanbul haben in jüngster Zeit zu der Erkenntnis geführt, daß das hitzköpfige Wesen und die natürliche Agressivität der Hobgoblins möglicher Weise auf eine genetisch bedingte, erhöhte Konzentration von Corticoiden Steroiden Hormonen im Blut der Hobgoblins zurück zu führen wäre.

Stellung
Die Tatsache, daß sie - speziell in den streng islamischen Ländern wie der Islamischen Republik Iran oder dem fundamentalistischen, türkischen Anatolien - einer noch extremeren Verfolgung ausgesetzt waren und sind, als normale Orks und Angehörige anderer Metatypen, hat viele Hobgoblins zur Abwanderung in tolerantere islamische Plexe wie Kairo, Konstantinopel oder Sarajewo getrieben.
Hobgoblins, die in moderat-islamischen Gegenden Zuflucht gefunden hatten, schlossen sich nicht zuletzt wegen des extremen Hasses der Fundamentalisten gegen ihre Art Gemeinschaften wie dem «Islamic Renaissance Movement» an, die einen modernen, toleranten und von überkommenem Fanatismus befreiten Islam fordern, was sie in den Augen der Hardliner natürlich nur doppelt zum Feindbild machte. - Nicht wenige wählten auch gleich die Flucht ins nicht islamisch geprägte Europa oder gar nach Fernost oder Nordamerika.
Trotz dieser (unfreiwilligen) Wanderungsbewegungen sind Hobgoblins sind unter den Runnern und Piraten des Nordens nach wie vor eher selten anzutreffen, auch wenn die Hobgoblinhexe Dolores aka Curiosity vorübergehend in Hamburg ihr Domizil aufgeschlagen hat.

Bekannte Hobogoblins
Der Decker Imperativ, führendes Mitglied der Schockwellenreiter und Betreiber des «Falcon's Maze» - eines der ersten Internet-Cafés Deutschlands und berühmten Matrix-Clubs - in Fürth im Nürnberger Plex im schönen Frankenland zählt bekannter Maßen zur Ork-Subspezies der Hobgoblins.

Ebenso ist auch Ozgour al Houssari, einer der beiden Gründer des Anarchistischen Schwarzen Halbmonds, ein Hobgoblin mit türkischen und palästinensischen Wurzeln.
Isa Dansade Bayajida stammt hingegen aus Lagos, ist ein goblinisierter Hobgoblin und mit 25 das jüngste Mitglied der «Five Stripes», des Harten Kerns und Führungszirkels der brutalen dortigen «Babakku»-Gang, und als solcher ein skrupelloser Menschenhändler, Vergewaltiger und Mörder.

Ein weiterer in den Schatten bekannter und berüchtigter Hobgoblin ist Clockwork, ein regelmäßiger Gast im neuen Jackpoint-System, der offenkundig ein Problem mit Technomancern hat, die er als geisteskrank und Abnomität ansieht. Obwohl er Netcat - eine andere Jackpoint-Userin - gegenüber NeoNET als solche outete, was zu einem (missglückten) Versuch führte, sie gefangen zu nehmen, lehnte es Fastjack erstaunlicher Weise ab, ihn aus dem Jackpoint zu verbannen.

Bei den Kons ziehen allerdings manche Execs und andere leitende Angestellte z. T. einen Hobgoblin als Bodyguard einem mitteleuropäischen Ork vor, da ein Hobgoblin im eleganten Anzug einfach unaufdringlicher wirkt, wofür Ati, der Leibwächter von Audi-CHRO Fahr Bertos ein gutes Beispiel ist. Zudem prädestiniert der sprichwörtliche Sinn für persönliche Ehre Hobgoblins geradezu für den Bodyguard-Job.

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Oger

Beitrag von Bragnin am Di Mai 23, 2017 1:08 pm

Oger (engl. Ogre) sind eine - vorwiegend europäische - Metavariante der Orks.

Erscheinungsbild
Sie sind im Durchschnitt kleiner und stämmiger als diese, haben eine weichere Haut und eine weniger ausgeprägte Körperbehaarung. Ihr kantiges Gesicht prägt eine breite flache Nase und ein breites Kinn. Häufig tritt beim sog. Oger-Syndrom auch eine leicht grünliche Hauttönung auf, ähnlich wie bei Hobgoblins.

Oger haben im Durchschnitt einen im Verhältnis zum gesamten Gesicht sehr großen Mund, und als die Metavariante des Ogers erstmals dokumentiert wurde, vermuteten manche Anthropologen bei Ogern eine Neigung zum Kanibalismus. Diese These erwies sich jedoch als wissenschaftlich unhaltbar. Tatsache ist allerdings, daß Oger eine Menge Nahrungsmittel vertragen können, die für andere Metamenschen unverdaulich sind, und daß ihr Verdauungsapperat ihrer Nahrung die Nährstoffe effektiver entzieht, als dies bei Menschen oder normalen Orks der Fall ist. Da ihr Stoffwechsel dabei aber nicht mehr Nährstoffe verbraucht, als der anderer Metamenschen, neigen Oger dazu, einen ausgeprägten Bauch oder Wanst anzusetzen, um nicht zu sagen: fett zu werden! Dies schlägt sich auch in einem Durchschnittsgewicht von 101 kg bei nur 1,70 m durchschnittlicher Körpergröße nieder.

Verbreitung
Überdurchschnittlich viele Oger gibt es in einem Unterschicht- und Metamenschen-Wohngebiet in Rüsselsheim in Groß-Frankfurt, wo sich rassistische Spannungen - dank Abwesendheit von Humanis Policlub und anderen anti-metamenschlich eingestellten Norm-Rassisten - zwischen den verschiedenen Metavarianten und -typen aufbauen.

Im russischen Vladivostok machten Oger im Jahre 2059 immerhin 2% der Ork-Bevölkerung aus.

Weiterhin ist bekannt, daß der Thrill- bzw. Go-Gang der Halloweeners in Seattle zeitweilig mehrere Oger angehörten.

In Westeuropa machen die Oger etwas mehr als 30% der Ork-Gesamtbevölkerung aus. Es wird angenommen, daß das ursprüngliches Verbreitungsgebiet der Oger-Subspezies Frankreich und Deutschland waren, ihr Genpool sich jedoch durch die natürlichen Wanderungsbewegungen der Menschen in der 5. Welt in ganz Eurasien verteilt hat, und durch europäische Auswanderer auch nach Nord- und Lateinamerika, Afrika und Australien gelangt ist.

Bekannte Oger
Bismark - Ex-Angestellter der AGC und Runner im Rhein-Ruhr-Plex.
Manfred "Manni" Stauffer - Schieber und Inhaber vom «Pfandhaus Stauffer» in Bremen.
Ekrem "Baba" Bozdoğan - Pate der türkischen Maffiya in Köln.

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Oni

Beitrag von Bragnin am Di Mai 23, 2017 1:14 pm

Onis sind eine im Japanischen Kaiserreich heimische Metavariante der Orks.

Geschichte
Als der Kind-Kaiser Yasuhito den Yomi-Erlass seines im Jahr des Kometen umgekommenen Vaters, Kaiser Kenichi aufhob, und die deportierten Metamenschen nach Japan zurückkehren durften, stellte er eine Anzahl Oni in seine persönliche Leibwache ein. Diese stellen in ihren Samurai-Rüstungen nicht nur eine Provokation für alle traditionellen Japaner dar, die immer noch dem Yamato-Ideal anhängen, sondern wirken auch sehr beeindruckend. Der Ruf der Oni hat aber erneut gelitten, als ein Oni während einer öffentlichen Feierlichkeit zur Hochzeit Yasuhitos und Hitomi Shiawases in Manila den japanischen Gouverneur auf den Philippinen ermordete, was zu einer Eskalation des Aufstands und einer erneuten Besetzung durch japanische Marines unter Admiral Ryoichi Kuroda führte.

Aussehen
Ihr auffälligstes Merkmal ist ihre bunte Haut, die von leuchtendem rot bis zu blau variieren kann. Sie sind mit im Schnitt 1,90 m bei 128 kg Lebendgewicht geringfügig größer als Orks und haben lange, gedrehte Hörner, die aus der Stirn wachsen. Onis sind überdurchschnittlich oft magisch begabt.

Vorurteile
Ihr auffälligstes Merkmal ist ihre bunte Haut, die von leuchtendem rot bis zu blau variieren kann. Sie sind mit im Schnitt 1,90 m bei 128 kg Lebendgewicht geringfügig größer als Orks und haben lange, gedrehte Hörner, die aus der Stirn wachsen. Onis sind überdurchschnittlich oft magisch begabt.
In Neo-Tokyo selbst stellen Oni auch unter den Orks eine Minderheit dar, der selbst andere japanische Orks auch im Jahre 2071 noch mit Misstrauen begegnen.
Langsam aber sicher beginnt sich die Popularität von Wechselbälgern innerhalb der japanischen Jugendkultur auch zugunsten der Oni auszuwirken, die - zwar dämonisch - nichts desto trotz aber auch wie lebende Manga-Gestalten wirken.

Verbreitung
Der Mehrheit der Oni lebt im Japanischen Kaiserreich, wo sie 75% der Orkbevölkerung ausmachen.
Darüberhinaus kommt die Metavariante in japanischen Gemeinschaften außerhalb des Landes vor. In der russischen Stadt Vladivostok, wo es eine große Exilgemeinschaft japanischer Metamenschen gibt, sind 5% der dort lebenden Orks Oni. Selten finden sich Oni auch in Bevölkerungsgruppen ohne offensichtlichen Bezug zu Japan. In den Fällen, wo das Vorkommen untersucht wurde, finden sich in der Regel japanische Vorfahren, was den Bezug zwischen genetischen Merkmalen des japanischen Ethnotyps und der Oni-Metavariante belegt.

In einigen Nachbarländern des Kaiserreichs, wie Korea und die chinesischen und indonesischen Nachfolgestaaten, zeigt sich das Erbe der japanischen Besatzung im Pazifikkrieg. Unter den Nachkommen der Kinder, die japanische Besatzer mit der lokalen Bevölkerung gezeugt haben, kommen ebenfalls Oni vor.

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Satyr

Beitrag von Bragnin am Di Mai 23, 2017 1:18 pm

Metamenschliche Satyrn sind eine praktisch nur in Griechenland, am südlichen Ende der Balkanhalbinsel und auf den vorgelagerten Inseln der Ägäis vorkommende metamenschliche Variante des Homo Sapiens robustus, also der Orks.

In Folge der Auswanderungswellen der letzten drei Jahrhunderte kann man Satyrn aber sehr vereinzelt auch in Australien, Nordamerika und dem restlichen Europa antreffen.

Merkmale
Angehörige dieser Orkvariante zeichnen sich durch - kleine, meist deutlich gekrümmte - Hörner und eine deutlich stärkere Körperbehaarung aus, als sie der durchschnittliche Ork aufweist. Außerdem haben sie als einzige Metamenschen an den - besonders stark behaarten - Beinen gespaltene Hufe wie ein Paarhufer an Stelle von Füßen mit Zehen, was das Tragen von Schuhen und die Benutzung von Leitern (aber auch das Fahren mit Zweirädern) für sie deutlich erschwehrt. Sie wirken wegen ihrer Beine meist kleiner als der gewöhnliche Ork und messen tatsächlich nur durchschnittliche 1,60 m bei einem Durchschnittsgewicht von 69 kg, können aber trotzdem eine beeindruckende Statur haben. Wie andere Orks haben auch sie eine kurze Schwangerschaft, eine hohe Neigung zu Mehrlingsgeburten und eine beschleunigte körperliche Reife, durch die sie rascher ausgewachsen sind, als Elfen, Zwerge und Norms.

Satyrn wird eine besondere Begabung und Affinität für darstellende Künste, namentlich Musik und Tanz nachgesagt, aber auch eine ausgeprägte Neigung zu Alkoholkonsum und generell zu freigeistigem Verhalten und Zügellosigkeit. - Neutrale, demographische Studien können dies jedoch nicht belegen. Die meisten Satyrn scheinen eine ländliche Umgebung einer urbanen vorzuziehen.

Magische Begabung
Magisch Begabte unter den Satyrn, von denen es bei dieser Metavariante überdurchschnittlich viele gibt, sind fast immer Schamanen - respektive Naturmagier - die einem Idol namens BACCHUS oder DYONNYSOS folgen.

Verwechslungsgefahr
Trotz der beschriebenen Ähnlichkeiten dürfen Angehörige der Satyr-Variante der Orks keinesfalls mit den Wilden Satyrn verwechselt werden, die im Gegensatz zu ihnen keine Metamenschen sondern (semi-intelligente) Critter sind.

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